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Ein Sortierverfahren ist ein Algorithmus, der dazu dient,
eine Liste von Elementen zu sortieren. Voraussetzung ist, 
dass auf der Menge der Elemente eine strenge schwache
Ordnung definiert ist, z.B. die lexikographische Ordnung
von Zeichenketten oder die numerische Ordnung von Zahlen.

Es gibt verschiedene Sortierverfahren, die unterschiedlich
effizient arbeiten. Die Komplexitt eines Algorithmus, also
die Anzahl der ntigen Operationen, wird blicherweise in 
der Landau-Notation dargestellt. Einige Sortierverfahren
bentigen auerdem neben dem zur Speicherung des Arrays
ntigen noch weiteren Speicherplatz. Komplexitt und 
Speicherbedarf hngen bei einigen Sortierverfahren von der
anfnglichen Anordnung der Werte im Array ab; man
unterscheidet dann zwischen Best Case (bester Fall),
Average Case (Durchschnittsverhalten) und Worst Case 
(schlechtester Fall).

Man unterscheidet zudem zwischen stabilen und instabilen
Sortierverfahren. Stabile Sortierverfahren sind solche,
die die relative Reihenfolge von Elementen, die bezglich
der Ordnung quivalent sind, nicht verndern, whrend instabile 
Sortierverfahren dies nicht garantieren.

Zudem unterscheidet man zwischen Sortierverfahren, die
in-place (auch in situ) arbeiten, d.h. die ohne zustzlichen
Speicherplatz funktionieren, und solchen, die dies nicht tun.

Und man unterscheidet auch zwischen natrlichen Sortierverfahren,
die bei vorsortierten Daten nicht langsamer arbeiten als bei
unsortierten Daten, und solchen, die es nicht tun.